Geschichte

Im Wintersemester 2005/2006 wurde der Bachelorstudiengang Sportpublizistik (jetzt: Medien und Kommunikation) am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen eingeführt. Nur wenige Wochen später reifte die Idee eines Magazins für Sportstudierende, erstellt von den Studierenden des neuen Studiengangs. Allerdings sollten noch zwei weitere Jahre vergehen, ehe die Sportstudierenden in Baden-Württemberg die erste Ausgabe des Magazins in den Händen halten sollten. Zunächst konzipierte man ein institutsinternes Magazin, verwarf die Idee jedoch Monate später zu Gunsten einer regionalen Ausgabe. Die Magazinidee war nun fast ein Jahr alt, als die Pläne eine konkrete Form annahmen.

Die Kommunikationsagentur köckritzdörrich aus Reutlingen sagte ihre Unterstützung für ein monothematisches, professionelles Sportmagazin zu. Jetzt durfte sich die erste Redaktion, angeführt von den Sportpublizistik-Studenten Fabian Schmidt und Lukas Eberle, an die redaktionelle Arbeit machen. Nach der ersten Nullnummer im Juli 2007 sammelte die junge Redaktion Ideen für den Heftnamen. Das spätere Leitthema „Leistung“ holte prominente Gesprächspartner vor Diktiergerät und Schreibblock. Die Texte wurden zudem mit aussagekräftigen Sportfotos namhafter Bildagenturen kombiniert.

Im Laufe des Wintersemesters 2007/2008 war es dann so weit. Nach zwei Jahren voller Planungen, Konzeptionen und Zweifel war die erste Ausgabe fertig. Während die beiden „Gründerväter“ Schmidt und Eberle inzwischen ihren Abschluss gemacht haben und nicht mehr am Institut für Sportwissenschaft in Tübingen studieren, findet die SportSirene ihre Fortsetzung. 2017 erschien bereits die elfte Ausgabe unter dem Thema „Zeit“. Dabei wurde das Konzept, die SportSirene jedes Mal unter einem speziellen Überthema zu produzieren, beibehalten.

Das Magazin blickt mittlerweile auf eine langjährige Tradition zurück. Die zwölf SportSirenen erschienen zu den Themen Leistung, Emotionen, Angst, Elemente, Geld, Freiheit, Grenzen, Entwicklung, Macht, Werte, Zeit und Risiko.

In der neuen Ausgabe werden im Frühjahr 2021 verschiedene Artikel unter dem Thema To unite Europe veröffentlicht. Dabei stellen sich die SportSirene-Redakteure die Frage, wie gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Europa den Amateur- und Profisport beeinflussen und wie Sport zu einem vereinten Europa beitragen kann.

Des Weiteren gibt es in diesem Wintersemester das erste Mal eine Kooperation mit der Hochschule Fresenius aus Heidelberg. Wir begrüßen diesen Zuwachs und freuen uns auf die Zusammenarbeit.